Wie stark treffen die geplanten Budget-Maßnahmen die Tiroler? Diese Frage hat das Tiroler Marktforschungsinstitut IAMD nun 500 Tirolern gestellt.
An 1. Stelle liegt laut Auskunft von IMAD-Geschäftsführerin Barbara Traweger-Ravanelli die Erhöhung der Mineralölsteuer. "Drei Viertel aller Befragten sehen dadurch eine starke Belastung auf sich zukommen", so die Meinungsforscherin. Vor allem in Gebieten, in denen der öffentliche Verkehr nicht so ausgebaut und die Bevölkerung auf den Individualverkehr angewiesen ist, werden starke und zusätzliche Belastungen erwartet. Inklusive Mehrwertsteuer wird Benzin um 4,8 und Diesel um 6 Cent teurer.
45 Prozent der Befragten sehen die Streichung der 13. Familienbeihilfe als große Belastung, 33 Prozent regt die Verkürzung der Bezugsmöglichkeit der Familienbeihilfe vom 26. auf das 24. Lebensjahr auf.
28 Prozent sehen die Bankenabgabe als Belastung. "Sie befürchten, dass die Abgabe in irgendeiner Form an die Kunden weiterverrechnet wird", zeigt IMAD-Chefin Traweger-Ravanelli abschließend auf.
von Markus Gassler, Tiroler Krone
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