Zur Verhandlung am Donnerstag war hingegen ein mutmaßlicher Mittäter erschienen. Der 57-jährige Edelsteinprüfer aus Bayern, der die Steine auf einen Wert von 1,3 Millionen Euro geschätzt hatte, wurde freigesprochen.
"Dem Edelsteinprüfer konnte keine Beitragstäterschaft nachgewiesen werden", begründete Richter Manfred Seiss den rechtskräftigen Freispruch. Der Gutachter bestritt eine Absprache mit dem Spengler, der als Verkäufer auftrat. Er habe die Steine gesehen, berechnet und dabei auch "nichts getürkt".
Möglicherweise seien die Steine danach ausgetauscht worden. Der Hotelier hatte bei dem Spengler für die angeblichen "Rubine" und "Opale" 100.000 Euro angezahlt. Die Steine waren laut Staatsanwaltschaft zum Teil eingefärbt.
Symbolbild
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