Welser unter Druck

Lockdown sorgt für Flaute an den Zapfsäulen

Die Mitarbeiter in der Zentrale sind in Kurzarbeit, die Beschäftigten an den Tankstellen bauen Urlaube und Mehrstunden ab - der Lockdown und die damit gesunkene Mobilität gehen an der Doppler-Gruppe nicht spurlos vorbei. „Im Jänner und Februar wird’s massive Einbrüche geben“, sagt Geschäftsführer Bernd Zierhut.

Um rund 20% schrumpft der Treibstoff-Absatz in diesem November im Vergleich zum November des Vorjahres - der erneute Lockdown sorgt auch bei der Doppler-Gruppe, die 260 Tankstellen unter den Marken Turmöl und BP in Österreich betreibt, für einen rauen Wind. „Unser größtes Problem ist die Nichtplanbarkeit“, sagt Bernd Zierhut, der mit Eigentümer Franz Joseph Doppler und Daniela Dieringer die Geschäfte beim Welser Unternehmen führt.

Einbrüche zu Jahresbeginn erwartet
Aktuell plane man auf der Basis von heuer. „Wir gehen davon aus, dass erst 2022 wieder ein normales Jahr wird“, sagt Zierhut. Aufgrund der Corona-Turbulenzen rechnet er mit massiven Einbrüchen bei der Treibstoff-Nachfrage für Jänner und Februar - das wird die ganze Branche hart treffen.

Sorge um Jobs wächst
Bei den 650 Doppler-Mitarbeitern, die zum Teil in Kurzarbeit sind oder Urlaube, sowie Zeitguthaben abbauen, lässt das die Sorgenfalten wachsen. „Ich will keine Kündigung vor Weihnachten“, so Zierhut.

Noch heuer Photovoltaikanlagen für fünf Tankstellen
Der Umbau der Tankstelle in der Goethestraße in Linz, die einen E-Mobilitäts-Schwerpunkt erhalten soll, wurde auf 2021 verschoben. Bei fünf Stationen werden dafür heuer noch Photovoltaikanlagen errichtet: bei zwei in Wels, dazu auch in Pasching, Thalheim und Steyr.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Freitag, 22. Jänner 2021
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