24.11.2020 12:05 |

300 % Plus bei Gaming

Magenta: Lockdown steigerte Netzauslastung um 20 %

Im Lockdown verlagern sich viele Freizeitaktivitäten ins Internet: Videokonferenzen, Online-Games und Streaming boomen und sorgen für eine um rund 20 Prozent höhere Netzauslastung als sonst, meldet der Provider Magenta. Zu einer Netzüberlastung komme es aber nicht.

In einer Aussendung des Providers wird berichtet, das die Netzauslastung sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunknetz im Vergleich zu den Wochen vor dem Lockdown um rund 20 Prozent gestiegen sei. Bei der klassischen Telefonie verzeichne man keinen so starken Zuwachs wie beim ersten Lockdown im Frühling, dafür boomen Anwendungen aus dem Bereich Gaming, Home-Office und Fernunterricht.

Magenta-Chef Andreas Bierwirth: „Der neuerliche Lockdown hat die Nutzung in unseren Netzen auf ein neues All-Time-High getrieben.“ Man sei sich der Wichtigkeit der Infrastruktur bewusst und beobachte keine Probleme. „Die Netze laufen stabil und haben ausreichend Kapazitätsreserven“, sagt er.

Viel mehr Online-Gaming und Videokonferenzen
Was genau die Internetnutzer im zweiten Lockdown online machen, hat der Provider auch ausgewertet. Demnach stieg das durch Gaming-Dienste wie Multiplayer-Matches und Spiele-Downloads verursachte Datenaufkommen um 300 Prozent, bei Voice-over-IP- und Videotelefonie-Anwendungen waren es plus 140 Prozent, bei für Home-Office-Tätigkeiten genutzten VPN-Tunneln gab es einen Zuwachs von 50 Prozent. Die Nutzung von Messengern, E-Mails und App-Stores hat um 20 bis 30 Prozent zugelegt.

Vergleichsweise gering fällt der Zuwachs beim Streaming aus: Hier hat Magenta nur ein Plus von zehn Prozent beobachtet. Begründung: „Videostreaming ist bereits vor Corona der Top-Datentreiber gewesen. Der Datenverkehr ist hier bereits sehr hoch und trotzdem gestiegen.“

 krone.at
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