Tragödie um einen österreichischen Touristen fernab der Heimat! Der Tiroler wurde am Wochenende am Leentjiesklip Beach in Südafrika von einer sogenannten Rippströmung erfasst, aus der er sich nicht mehr befreien konnte ...
Das Unglück ereignete sich am Strand des Küstenstädtchens Wilderness an der Südspitze des afrikanischen Kontinents: Gemeinsam mit zwei weiteren Schwimmern – einem jungen, einheimischen Pärchen – geriet der 49-Jährige in höchste Not.
Zeugen alarmierten zunächst die Einsatzkräfte des National Sea Rescue Institute (NSRI), parallel dazu stiegen einige wagemutig selbst in die Fluten, um dem Trio zu Hilfe zu eilen.
Tourist starb im Spital
Und tatsächlich schafften sie es mit vereinten Kräften, sowohl das Paar (19 und 21 Jahre alt) als auch den Touristen aus Österreich an Land zu ziehen. Doch während die beiden Einheimischen praktisch unverletzt blieben, war es um das Schicksal des Tirolers schlecht bestellt.
Der Mann musste noch an Ort und Stelle wiederbelebt werden. Er wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sein Herz in der Nacht auf Sonntag jedoch für immer zu schlagen aufhörte.
Eine Rippströmung ist eine starke, schmale Meeresströmung, die Wasser vom Ufer zurück ins offene Meer leitet. Sie entsteht, wenn sich angestautes Wasser zwischen brechenden Wellen einen Weg nach draußen sucht. Rippströmungen ziehen Schwimmer nicht nach unten, können sie aber schnell vom Strand wegtragen. Wichtig ist, ruhig zu bleiben, sich treiben zu lassen und seitlich aus der Strömung herauszuschwimmen, statt gegen sie anzukämpfen.
Das Opfer war mit einer Freundesgruppe in Südafrika unterwegs. Das Außenministerium hat seinen tragischen Tod gegenüber der „Krone“ bestätigt. Die Polizei vor Ort hat eine Untersuchung eingeleitet – und der Kommandant der lokalen NRSI-Einheit sprach den Hinterbliebenen sein Bedauern aus.
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