"Es wäre eine Katastrophe, wenn unser Krankenhaus aufgelassen würde oder wichtige Abteilungen geschlossen würden. Unser Spital ist für die Grundversorgung da und sein Einzugsgebiet umfasst immerhin an die 16.000 Menschen", kritisiert Werner Tschurtschenthaler, Bürgermeister von Innichen.
Im Diskussionspapier zur "Klinischen Reform" denkt man an die Schließung der Geburtenstation, in der Folge an die Pädiatrie und an die Reduzierung der in letzter Zeit mühevoll aufgebauten ambulanten Spezialleistungen wie HNO, Dermatologie und Augenheilkunde.
Die nächst gelegenen Krankenhäuser befinden sich in Bruneck im Südtiroler Pustertal und in Lienz. Die Fahrzeiten dorthin sind ähnlich lang. Rund 40 Minuten. Vor allem im Winter könnte daher das ohnehin stark frequentierte Lienzer Spital überlastet werden.
von Martina Holzer, Tiroler Krone









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