Trotz Torlawine

Constantini pfeift weiter auf Sturms Goalgetter Kienast

Steiermark
25.10.2010 10:14
Elf Runden, neun Tore - die Trefferquote von Roman Kienast ist nicht von schlechten Eltern! Mit seinem Doppelpack beim 4:0-Derbysieg ballerte sich Sturms Goalgetter - dessen Verein seit Sonntag dem Wochenende von der Tabellenspitze lacht - zwar auch an die Spitze der Torjägerliste, auf einen Anruf von ÖFB-Teamchef Didi Constantini wartete er trotz seiner Torlawine allerdings bislang vergeblich. Was Kienast nicht sonderlich kratzt: "Ich mach mir da keinen Druck."

Eine Attacke Richtung Teamchef würde Kienast aber nie im Leben reiten. Er hält den Ball lieber flach, spuckt keine großen Töne, sondern gibt die Antwort auf dem Platz. Und da kann sich seine beeindruckende Serie sehen lassen: Der Doppelpack am Samstag gegen Kapfenberg war schon sein vierter in der noch jungen Saison. "Ich hab früher auch hin und wieder zweimal getroffen, aber so extrem wie jetzt war's wirklich noch nie."

Derby-Spielbericht und mehr Infos zum steirischen Fußball-Wochenende in der Infobox!

In Runde zwei der Bundesliga hatten die Kienast-Festspiele begonnen: Beim 2:0-Derbysieg gegen KSV machte er beide Treffer. Der nächste Streich ließ auch nicht lange auf sich warten. In der sechsten Runde setzte er Wiener Neustadt beim 4:2-Heimsieg zwei Stück in den Kasten. Der dritte Streich folgte gleich: Beim 4:0 gegen LASK schlug "Mister Doppelpack" wieder zu, ehe er Samstag im Derby zum vierten Doppelschlag ausholte.

"Kein Vergleich" zu Toni Polster
Eine Serie, bei der wohl auch Toni "Doppelpack" Polster in seiner Glanzzeit die Kinnlade runtergefallen wäre. "Naja, mit Toni 'Doppelpack' vergleich ich mich besser nicht. Der war schon eine richtige Größe, hat in großen Ligen immer seine Tore gemacht." Kienast ist in aller Munde, macht sich aber nichts vor: "Jetzt stehe ich eben immer goldrichtig und bin dort, wo ein Torjäger sein muss."

Der 26-Jährige weiß auch, dass wieder eine Dürreperiode kommen wird, den Teufel malt er aber lieber nicht an die Wand. "Damit befasse ich mich nicht, aber es wird sicher nicht immer so weitergehen." Nicht weitergehen soll der "Heimfluch" am Samstag gegen Wacker Innsbruck: Zwei Heimpleiten in Folge sind genug - Kienast: "Höchste Zeit, dass wir auch zu Hause wieder gewinnen..."

Abgestürzter Fan auf Weg der Besserung
Positive Post gab es am Sonntag vo dem beim Derby verunglückten Fan: Der 20-jährige Grazer ist auf dem Weg der Besserung, wurde aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt.

von Burghhard Enzinger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at

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