22.10.2020 12:34 |

Große Neuheiten-Show

Acer bringt Porsche-Ultrabook & erste „Xe“-Laptops

Der Computerhersteller Acer aus Taiwan hat neue Hardware für das Weihnachtsgeschäft präsentiert, darunter ein Edel-Ultrabook in Porsche-Design-Optik und die ersten Geräte mit Intels erstarkter neuer „Xe“-Grafik, mit der Intel-Laptops etwas spieletauglicher werden sollten. Neuzugänge gibt es auch in Acers Profi-Marke ConceptD, bei dem Chromebooks und beim Gaming-Display-Lineup.

Acers komplette Neuheiten-Show zur Nachschau:

Acer Book RS kostet mindestens 1800 Euro
Günstigstenfalls rund 1800 Euro will Acer für sein frisch angekündigtes Porsche-Design-Notebook Acer Book RS. Darin verbaut das Unternehmen eine flotte Intel-CPU der „Tiger Lake“-Generation, die auf Intels neue „Xe“-Grafikeinheit zurückgreifen kann und damit deutlich mehr 3D-Leistung erzielen soll als frühere Intel-Prozessoren.

Der 14-Zöller mit 16 Gigabyte RAM kommt im Dezember auf den Markt und soll vor allem mit seinem ungewöhnlichen Design, dem Karbon-Gehäuse und im passenden Design mitgeliefertem Zubehör - Maus, Mauspad, Laptop-Tasche - für Aufsehen sorgen.

Swift-Notebooks mit „Xe“-Grafik
Günstiger wird der Einstieg in die neueste Intel-Generation mit Acers Swift-3x-Reihe. Die soll ab Dezember ab 900 Euro den Besitzer wechseln, ist mit aktueller Intel-Technik der 11. Generation ausgestattet und soll einen dedizierten „Xe Max“-Grafikchip erhalten, der laut „Chip“ durchaus mit günstigen Geforce-Grafikchips wie der Geforce MX450 mithalten können soll. Wie viel Power die neue Intel-Grafik wirklich liefert, müssen aber erst unabhängige Tests zeigen.

Chromebook Spin 513 mit Qualcomm-Prozessor
Ein günstiges Gerät um 600 Euro hat Acer mit dem Anfang 2021 erscheinenden Chromebook Spin 513 angekündigt. Im Gegensatz zu den anderen Notebook-Neuheiten setzt man hier nicht auf Windows, sondern auf Googles ChromeOS-Betriebssystem, auf dem nur Tools aus dem Chrome-Web-Store und Android-Apps laufen. Dafür sollte das 13-Zoll-Gerät mit Full-HD-Auflösung, Qualcomm-7c-Prozessor und 128 Gigabyte Flash-Speicher recht ausdauernd werden. Acer verspricht 14 Stunden Laufzeit.

In der Profi-Schiene ConceptD legt Acer mit einer neuen, mit ihrem Holz-Finish hübsch anzusehenden kompakten Workstation nach: ConceptD 300. Der kompakte Rechner kann mit einem Core-i7-Prozessor der 10. Generation, Nvidias neuer Geforce RTX 3070 und bis zu 64 Gigabyte RAM ausgestattet werden und sollte somit stark genug für leistungshungrige Anwendungen sein. Bis zu fünf Terabyte Speicher - ein Terabyte als M.2-SSD, vier als HDD - und viele Anschlüsse inklusive Kartenleser und USB-C komplettieren den Hochleistungs-Rechner. Marktstart ist Anfang 2021, kosten soll die günstigste Version des ConceptD 300 1700 Euro.

Als mobile Alternative bringt Acer das ConceptD 7 (Pro) in Stellung, ein 15,6-Zoll-Notebook mit starker Ausstattung - Core-H-CPU der 10. Generation, Nvidia Quadro RTX 5000 oder RTX 2080 Super - und 4K-HDR-Auflösung. Der Laptop richtet sich an Profis, die unterwegs Videoschnitt und andere leistungshungrige Anwendungen nutzen möchten und wird von einem Gespann aus gleich drei Gehäuselüftern gekühlt. Das Gerät kommt noch 2020 auf den Markt und soll mindestens 3000 Euro kosten.

Im Gaming-Bereich lanciert Acer einige neue Displays mit sehr hohen Bildwiederholraten: Das neue Gaming-Display Predator XB253Q im 24,5-Zoll-Format um 450 Euro liefert bei Full-HD-Auflösung eine Bildwiederholrate von stolzen 280 Hertz, mit dem Predator X34 GS um 1100 Euro wurde überdies ein Ultrawide-Monitor im 21:9-Format mit bis zu 180 Hertz Bildwiederholrate und UWQHD-Auflösung angekündigt. Und mit dem Nitro XV272U KV um 500 Euro bringt Acer außerdem einen 27-Zöller mit WQHD-Auflösung und 170 Hertz Bildwiederholrate. Der extrabreite Predator X34 GS kommt noch 2020 auf den Markt, die übrigen Monitore folgen Anfang 2021.

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