Werner Jaggler (24) aus Leisach, seit drei Jahren Lokführer, ist heilfroh, dass alles gut ausgegangen ist: Kurz nach 5 Uhr in der Früh bemerkten er und seine Verschubmannschaft, dass sich zwei Waggons, beladen mit 50 Tonnen Flüssiggas, selbstständig gemacht hatten und davonrollten.
"Ich hatte Verschubdienst, war deshalb um diese Zeit bereits auf dem Bahnhof in Lienz. Ich sprang sofort auf eine Lok, um die Waggons damit einzufangen. Ich hatte ein sehr mulmiges Gefühl, fuhr rund drei bis vier km/h schneller als die Tankwagen. Bei Berg schaffte ich es dann, sie anzukuppeln. Aber es war nicht leicht, weil man sehr vorsichtig an die Wagen heranfahren muss und sehr viel Feingefühl an den Tag legen muss. Außerdem war es stockdunkel."
"Als die Waggons mechanisch angekuppelt waren, blieb ich stehen, stieg ab und überprüfte noch alles, fuhr dann wieder nach Lienz zurück und war erleichtert."
von Martina Holzer, Tiroler Krone









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