"In diesem Fall war es - so wurde mir gesagt - eine erfahrene Sozialarbeiterin, die die Kinder seit Jahren kenne", so Schrittwieser-Sprecher Josef Reinprecht. Diese habe bei der Kontrolle im Mai keine Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern festgestellt, sie selbst oder Anrainer hätten auch nichts gesagt, was verdächtig gewesen wäre. Bei der zweiten Kontrolle im Oktober seien die Vorwürfe bereits bekannt gewesen. Pro Juventute war aktiv geworden und hatte Anzeige erstattet (Nachlese siehe Infobox).
Kontrollen an baulichen Zuständen der Stätte sowie der Qualifikation des Personals fänden alle zwei Jahre statt. "Diese Kontrolle wurde jedoch im betreffenden Heim zuletzt vor fünf Jahren vorgenommen, da ein Umzug geplant war und man dann gleich die neue Stätte besichtigen wollte. Der Auszug verzögerte sich jedoch offensichtlich", meinte Reinprecht.
"Mauer des Schweigens" brechen
Der Sprecher erklärte weiters, dass man seitens der Behörden nun versuchen werde, Möglichkeiten zu finden, um die "Mauer des Schweigens" zu brechen, damit die Kinder oder Anrainer, die etwas Verdächtiges beobachten, Misshandlungen melden. Dass die Sozialarbeiterinnen bei ihren Kontrollen von Psychologen begleitet werden, sei "denkbar", so Reinprecht.








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