Ärger wegen Deponie

Umweltanwalt prescht vor: ‘Alu-Schlacke muss weg’

Niederösterreich
13.10.2010 16:56
Eine Umwelt-Zeitbombe tickt bei Wiener Neustadt unter der Erde. Schwermetalle, Ammonium, Nitrat sowie Chloride bedrohen die Region. Und weil seit Jahren der Grundwasserspiegel steigt, könnten immer mehr Giftstoffe ins Erdreich sickern. "Es ist skandalös, dass die Alu-Schlacke immer noch im Erdreich schlummert", meint daher Umweltanwalt Harald Rossmann. Auch in Wiener Neustadt fordern immer mehr besorgte Bürger, dass die Bundesregierung "rasch im Sinne der Menschen handeln soll".

Bis zu 700.000 Tonnen Schadstoffe müssten bei der Räumung der entsprechenden Deponie entfernt werden. Experten meinen, dass die Sanierung dieser Altlast weit mehr als ein Jahr dauern dürfte. Fix ist, dass es inzwischen Entsorgungsmöglichkeiten für diese gefährlichen Industrieabfälle aus den 1970er-Jahren gibt: "Vor einigen Jahren hätte man die Schlacke gar nicht richtig bearbeiten können."

Widerstand regt sich rund um Wiener Neustadt auch gegen eine an der Grenze zu Wöllersdorf geplante Verbrennungsanlage für Klärschlamm.

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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