Die 29-Jährige aus Gamlitz, Mutter eines Kindes, war mit ihrem 18 Jahre alten Peugeot wegen des Staus vor der Baustelle auf den Gleisen stehen geblieben. Obwohl man in so einem Fall vor dem Bahnübergang anhalten müsste. Plötzlich schlossen sich die Schranken - der Südsteirerin gelang es in letzter Sekunde, sich in Sicherheit zu bringen, ihr Auto wurde von einer E-Lok erfasst und rund 400 Meter mitgeschleift.
Posten steht nun vor Gleisen
Die etwa 60 Meter vom Bahnübergang entfernte Baustelle (es werden Grabungen für die Nahwärmeversorgung von Ehrenhausen durchgeführt) gibt es erst seit Montag früh, der Verkehr wird dort von zwei Posten händisch geregelt. Bis zum Unfall war dies allerdings erst nach der Eisenbahnkreuzung der Fall.
"Dies wurde nun geändert, einer der Verkehrsregler, der mit seinem Kollegen am anderen Ende der Baustelle Funkkontakt hat, steht nun vor dem Bahnübergang (Bild), damit - wenn die Straße in diese Richtung gesperrt wird und ein Stau entsteht - kein Auto auf den Gleisen zum Stehen kommt", so ein Polizist aus Gamlitz am Dienstag zur "Steirerkrone".
Bei Unfall hoher Schaden entstanden
Laut ÖBB-Sprecher Walter Moènik ist bei dem dramatischen Unfall viel Schaden entstanden: "Am Triebfahrzeug 8.000 Euro, der Einsatz des Hilfszuges kostet mindestens 3.000 Euro und die dreistündige Sperre etwa 5.000 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für den Schienenersatzverkehr."
von Peter Riedler, "Steirerkrone"'









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