Obernauer berichtete, dass im Kitzbüheler Skiclub (K.S.C.) bereits seit zwei Jahren - unabhängig von der derzeitigen Diskussion - darüber nachgedacht wird, wie man auf einen eventuellen Wegfall der Soldaten für die Pistenpräparierung auf der Streif und Ganslernhang reagieren könnte. "Wir haben aber noch keine Lösung gefunden", sagte Obernauer, der bereits jetzt die Kosten für die Präsenzdiener als extrem hoch bezeichnet. "Berufssoldaten können wir uns sicherlich nicht leisten, das würde unsere Budget sprengen", erklärte der Rennleiter.
"System mit Volunteers funktioniert bei uns nicht"
Ein Lösungsansatz wurde in Kitzbühel noch nicht gefunden. "Auch weil bei uns das System mit Volunteers, im Gegenzug zu Amerika, Kanada oder Großbritannien, keine Tradition hat und nicht funktioniert", sagte Obernauer und stellt die Frage: "Warum will man etwas, wie das Bundesheer, das bisher prächtig funktioniert hat abschaffen. Da geht es nicht nur um unsere Rennen, sondern auch um Katastrophenschutz und Sozialdienste."
Auf rund hundert Präsenzdiener kann der K.S.C. jährlich zurückgreifen. Wenn besonders schwierige Wetterbedingungen sind, wie extremer Schneefall, stehen weitere hundert Soldaten in Bereitschaft.










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