30.09.2020 09:42 |

„Besonderes Ereignis“

Lena hatte es eilig: Blitzgeburt im Rettungswagen

Der Start ins Leben der kleinen Lena ist für ihre Eltern weit schneller als gedacht gekommen. Und auch für die Einsatzkräfte der Johanniter, die dem kleinen Mädchen noch im Rettungswagen bei der Wiener UNO-City auf die Welt halfen.

„Ich hatte zwar kurz vor der Abfahrt einen Blasensprung, ich hätte aber nicht gedacht, dass es so schnell geht. Ich bin sehr glücklich, dass alles so gut gelaufen ist!“, erzählt die mittlerweile zweifache Mama Stefanie H. Denn noch auf der Fahrt ins Spital wurde klar: Lena wollte keine Zeit mehr verlieren, weshalb der Rettungswagen noch auf der Wagramer Straße Höhe UNO-City stoppte, wie die Johanniter via Aussendung berichten.

„Habe befürchtet, dass es Komplikationen gibt“
Der Vater des Kindes, der im privaten Pkw hinterherfuhr, befürchtete zunächst jedoch Schlimmes. „Als der Rettungswagen anhielt, habe ich befürchtet, dass es Komplikationen gibt. Aber dann habe ich gehört, dass ich frischgebackener Vater bin, und durfte gleich die Nabelschnur durchschneiden“, so Mario U.

Kurz darauf wurden Mama und Kind in die Babyvilla Klosterneuburg eingeliefert. Lena wog bei ihrer Geburt 3,02 Kilogramm und war 49 Zentimeter groß. Beide sind wohlauf und mittlerweile auch wieder zu Hause bei ihren Liebsten.

„Einsatz werden wir nie vergessen“
Für die Rettungssanitäter Wilhelm Lange, Niklas Salzer (Zivildiener) und Emil Karmasin (Zivildiener in Ausbildung) war es die erste Geburt: „Eine Geburt ist schon ein ganz besonderes Ereignis. Diesen Einsatz werden wir sicher nie vergessen!“, so die drei unisono.

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