3 absolute Mehrheiten:

Wahltag in NÖ: Ein „Hattrick“ für die Volkspartei

Acht Monate nach den niederösterreichischen Gemeinderatswahlen wurde am Sonntag in Hochwolkersdorf im Bezirk Wiener Neustadt, Kottingbrunn im Bezirk Baden und Schwarzau am Steinfeld im Bezirk Neunkirchen erneut gewählt. In allen drei Orten konnten sich die Spitzenkandidaten der VP durchsetzen - und ihrer Partei die absolute Mehrheit sichern.

In Kottingbrunn musste die Wahl wiederholt werden, nachdem Wolfgang Muhsger von der Bürgerliste „Neues Kottingbrunn“ das Ergebnis beeinsprucht hatte, weil er nach einem Formalfehler nicht antreten durfte. Der Verfassungsgerichtshof entschied zu seinen Gunsten, die Bürger beschieden ihm am Sonntag 3,2 Prozent, die für ein Mandat reichen.

Ortschef Christian Macho verteidigte sein Amt, verbesserte sich auf 62,5 Prozent und holte die Zweidrittelmehrheit. Dahinter liegen die SP mit 14,3 Prozent, die Grünen mit 7,9 Prozent und „Pro Kottingbrunn“ mit 6,9 Prozent. 3,2 Prozent strich die „Erste Bürgerliste für Kottingbrunn“ ein, die FP verpasste mit 2,2 Prozent indes den Einzug in den Gemeinderat. Die Wahlbeteiligung lag bei nicht einmal 60 Prozent.

83 Prozent Wahlbeteiligung in Hochwolkersdorf
Mit 83 Prozent war die Wahlbeteiligung in Hochwolkersdorf vorbildlich, ein Viertel stimmte per Wahlkarte ab. Sowohl für die rote Mehrheitspartei als auch für die schwarzen Herausforderer traten neue Spitzenkandidaten an. Letztlich konnte sich Martin Puchegger von der Volkspartei mit 55,4 Prozent deutlich durchsetzen, Kurzzeit-Bürgermeisterin Sylvia Blank landete mit ihrer SP auf Platz 2, die Bürgerliste „Unsere Zukunft“ trat hingegen nicht mehr an.

VP-Kandidatin färbt Schwarzau am Steinfeld um
VP-Kandidatin Evelyn Artner war im Frühjahr trotz knapper SP-Mehrheit schon einmal zur Bürgermeisterin von Schwarzau am Steinfeld gekürt worden. Was auch der Auslöser für die Neuwahl war, da die Genossen daraufhin im Protest ihre Mandate niederlegten. Am Sonntag kam die SP dann nur noch auf 35,7 Prozent, die Freiheitlichen scheiden auch hier mit schwachen 2,7 Prozent aus dem Gemeinderat aus. Artner färbte die Gemeinde nicht nur offiziell um: 61,6 Prozent brachten der Volkspartei jetzt sogar die absolute Mehrheit.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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