Falsch interpretiert

Salzburg bleibt gelb: Verwirrung nach E-Mail

Salzburg
25.09.2020 12:16
Porträt von Stephanie Angerer
Von Stephanie Angerer

Am Freitag hätte die Corona-Ampel für die Stadt Salzburg auf Orange schalten sollen. Das passiert nun aber doch nicht. Hintergrund war ein E-Mail aus dem Gesundheitsministerium, das das Büro Preuner gänzlich falsch interpretiert hatte. Es ging um eine Videokonferenz für alle Bezirke, die auf Orange schalten.

Bis Donnerstagvormittag war man im Büro von Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) davon überzeugt, dass die Stadt Salzburg am Freitag auf Orange gestellt wird. Grund war eine Mail aus dem Gesundheitsministerium: „Um den Erfahrungsaustausch bestmöglich zu gewährleisten, lädt Bundesminister Rudolf Anschober die Vertreter jener Bezirke, die mit hohem Risiko (,Orange‘) eingestuft wurden, am Freitag zu einer Videokonferenz ein.“

Für Preuners Büroleiter Bernd Huber war die Botschaft klar: Die Stadt wird orange. „Für mich war diese Entscheidung aber völlig unverständlich, da wir den Red-Bull-Cluster innerhalb von drei Tagen eingrenzt hatten und die Zahlen in der Stadt sinken. Das muss definitiv ein Kommunikationsfehler vom Bund sein“, empört sich Huber.

E-Mail ging an alle Bezirke in Österreich
Auf Anfrage beim Gesundheitsministerium stellte sich schnell heraus: Der Kommunikationsfehler lag beim Büro Preuner. „Ich habe das E-Mail an alle Bezirke in Österreich verschickt, nicht an die tatsächlich betroffenen Gebiete“, so Martina Weißenböck vom Gesundheitsministerium. Das Mail diente lediglich als Erinnerung zur Konferenz für all jene, die am Donnerstagabend erfuhren, dass sie auf Orange umstellen müssen. Für Salzburg gilt jetzt: Die Stadt bleibt gelb, die Bezirke Pongau und Tennengau werden gelb.

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