25.09.2020 06:01 |

Schlag gegen Schlepper

Bei Operation „Donau“ 4945 Flüchtlinge entdeckt

Tausende Illegale, 47 Schleuser - die Operation „Danube“ (Donau) war ein Schlag gegen die Schleppermafia. Im Zuge der „Joint Action Days“ zogen Sicherheitsbehörden aus 15 EU- bzw. Balkanländern an einem Strang - und zwölf gestohlene Fahrzeuge sowie eine illegale Schutzmasken-Lieferung aus dem Verkehr.

4945 Flüchtlinge wurden auf ihrer illegalen Reise in Lkw und Güterzügen entdeckt, für 47 Schlepper klickten die Handschellen - die Bilanz der elftägigen Operation „Danube“ kann sich sehen lassen. Im Zuge der „Joint Action Days“ holten Polizei-Organisationen aus 15 Ländern auf EU-Boden und am Westbalkan zum gemeinsamen Schlag gegen skrupellose Menschenhändler aus.

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Ich danke allen Beamten, die diese Erfolge gegen die Schlepperkriminalität im Zuge der ,Joint Action Days‘ erzielen konnten.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP)

Die Einsatzzentrale der Frontex-Operation war dabei (wie gewohnt) im österreichischen Bundeskriminalamt angesiedelt. Wo sämtliche Infos zusammenliefen - und die grenzüberschreitenden Zugriffe koordiniert wurden.

Zwölf gestohlene Fahrzeuge sichergestellt
Heimische Fahnder waren aber auch auf unseren Straßen aktiv: 84 Illegale sowie drei Schlepper gingen ihnen in Tirol, in der Steiermark und im Burgenland ins Netz. Zusatz-Erfolge: Zwölf gestohlene Fahrzeuge, 20.000 geschmuggelte Schutzmasken und 53 gefälschte Dokumente wurden sichergestellt!

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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