"Wir haben speziell in der Früh und zu Mittag, wenn die Kinder in die Schule oder in den Kindergarten gehen, kontrolliert. Dabei waren unsere uniformierten Kräfte bewusst so postiert, dass sie auch gesehen werden konnten", berichtet Widmann. Diese Polizeipräsenz zeigte Wirkung. Widmann: "Mit Radargeräten haben wir rund 15.000 Autos gemessen, davon waren 638 oder rund vier Prozent zu schnell unterwegs. Raser war überhaupt keiner dabei. Bei anderen Schwerpunktaktionen haben wir Übertretungen von rund zehn Prozent."
Mustergültig waren 1.200 Autofahrer vor einer Schule in Innsbruck und 600 in Axams: Jeweils nur ein einziger Lenker war zu schnell.
Bei Messungen mit der Laserpistole wurden landesweit 1.664 Geschwindigkeitsübertretungen, bei Kontrollen, zudem 34mal die fehlende Kindersicherung festgestellt - das ist ein Vormerkdelikt - und siebenmal wurde mangelhaftes Schutzwegverhalten bestraft.
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) erinnert in diesem Zusammenhang, dass die Lichtverhältnisse nun von Tag zu Tag schlechter werden. „Kinder sind in der Früh unterwegs, wenn es vielfach noch dämmrig ist. Sie werden dadurch oft leicht übersehen“, gibt VCÖ-Pressesprecher Christian Gratzer zu bedenken.
von Günther Krauthackl, Tiroler Krone









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