24.09.2020 11:45 |

„Ohne zu zögern“

Schwangere rettete ihren Ehemann vor Hai

Was für eine heldenhafte Tat! Eine Schwangere hat in Florida ihren Ehemann vor einem Hai gerettet. Ohne lange zu zögern, sprang die junge Frau ins Wasser, als ihr Gatte von einem mächtigen Hai attackiert und gebissen wurde.

Eigentlich hätte es ein netter Familienausflug werden sollen, doch der Bootstrip endete beinahe tödlich. Denn wenige Sekunden, nachdem Andrew Eddy in den Florida Keys zum Schnorcheln ins Wasser gestiegen war, wurde der 30-Jährige von einem Hai attackiert und in die Schulter gebissen, berichtete das Sheriff-Büro der Florida Keys. 

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Die Ehefrau ist daraufhin ohne zu zögern ins Wasser gesprungen und hat ihren Gatten ins sichere Boot gezogen.

Deputy Christopher Aguanno

Wie es heißt, habe Eddys schwangere Frau Margot noch die aus dem Wasser ragende Haiflosse gesehen, ehe sich das Meer blutrot färbte. „Die Ehefrau ist daraufhin ohne zu zögern ins Wasser gesprungen und hat ihren Gatten ins sichere Boot gezogen“, zeigte sich Deputy Christopher Aguanno von der Heldentat der jungen Frau beeindruckt.

Hai fügte Schnorchler „schwerwiegende“ Bisswunde zu
Laut Polizeibericht sei die Bisswunde, die der Hai auf der Schulter des 30-Jährigen hinterlassen habe, „schwerwiegend“ gewesen. Der Schnorchler wurde am Strand von den Rettungskräften erstversorgt und anschließend ins Spital nach Miami geflogen. 

Andere Bootsfahrer haben den Behörden mittlerweile bestätigt, dass sie einen etwa drei Meter langen Bullenhai gesichtet hätten. Ob es sich dabei um das Tier handelte, das den jungen Mann attackiert hatte, ist aber unklar.

Florida Keys liegt zum Großteil in der Region Monroe County. Haiattacken wie diese sind hier selten, seit 1882 sind in dieser Region nur 17 Angriffe vermerkt worden. „Wir hatten hier seit zehn Jahren keinen Haiangriff mehr“, stellten Forscher der University of Florida im Interview mit NBC klar.

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