Die Eltern des Mädchens machten Rast in einem Gastgarten am Fuß des Schlenkens. Das Kind spielte mit seinem siebenjährigen Bruder. Dort lag das Tier scheinbar friedlich in der Wiese. Als das Kind mit dem Vierbeiner spielen wollte, biss "Aiko" plötzlich zu und verletzte das Mädchen schwer im Gesicht.
Bisher keine Probleme mit "Aiko"
Mit "Aiko" habe es bisher nie Probleme oder Zwischenfälle gegeben, schilderte der Besitzer und Wirt, der vermutet, dass einige Kinder den auf der Wiese ruhenden Hund gereizt haben. Er habe davon mehr oder weniger durch Zufall vom Vorfall Notiz genommen, weil er ein kleines Kind schreien gehört habe, schilderte der Mann.
Er sei aus dem Gasthaus gelaufen, habe nachgesehen und feststellen müssen, dass sein Hund offenbar das Kind gebissen habe. "Für mich ist das natürlich kein gutes Gefühl, denn wir haben seit jeher einen Hund gehabt und es hat nie Probleme gegeben. Das jetzt ist jedenfalls der erste Vorfall - immerhin habe ich 'Aiko' schon seit acht Jahren", sagte der Wirt gegenüber dem ORF-Landesstudio Salzburg.
Mehrere Hundebiss-Vorfälle
Erst am Donnerstag hatte ein Golden Retriever im Innviertel ein 13-jähriges Mädchen unvermittelt in den Oberarm gebissen. Es war der zweite Fall in Oberösterreich innerhalb einer Woche: Am Dienstagabend wurde ein sieben Monate altes Baby im Bezirk Gmunden von einem Mischlingsrüden verletzt.
In Niederösterreich war am 23. September ein Zweijähriger auf einem Spielplatz von einem Rottweiler angefallen und gebissen worden. Kurz darauf wurde in Klagenfurt eine Zehnjährige von einem fast 60 Kilo schweren Landseer gebissen.
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