20.09.2020 06:00 |

Kein Ermittlungserfolg

Mord in Südafrika: „Ich höre noch seine Schreie“

Horrortat im Juni in Südafrika: Wie berichtet, wurde der Salzburger Auswanderer Eduard N. in seinem Bratwurst-Lokal in Balgowan von einem maskierten Räuber mit einer Machete hingerichtet. Der 67-Jährige hatte sich für seine Freundin Margit geopfert, der die Flucht gelang. Diese übt nun Kritik an der Ermittlungsbehörde.

„Ich höre noch immer seine Schreie - während ich geflüchtet bin. Ich frage mich, was passiert wäre, wenn ich nicht davongerannt wäre“, so Margit R. im Interview.

Angriff auf Freundin verhindert
Auch wenn die 62-Jährige wohl weiß, dass sie die Bluttat nicht hätte verhindern können - jetzt vermutlich auch tot wäre. Wie berichtet, hatte sich ihr schwerst verletzter „Edi“ nach der ersten Attacke des Macheten-Mörders noch ins Haus geschleppt und den Angriff auf sie verhindert. Rund um die Uhr würde man an dem Fall arbeiten, man habe auch bereits einen Verdächtigen im Visier - so das erste Statement der örtlichen Polizeibehörde nach der Gräueltat an dem Auswanderer. Nun sind drei Monate vergangen, und noch immer ist der Täter auf freiem Fuß.

„Haben schon seit zwei Monaten nichts mehr gehört“
„Der Mörder hat eine Sturmhaube und Handschuhe getragen. Ich könnte ihn nicht identifizieren, wenn er neben mir stehen würde. Aber was macht die Polizei? Wir haben seit zwei Monaten nichts mehr gehört. Es würde uns schon viel bedeuten, wenn wir wüssten, dass sie noch ermitteln.“

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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