Zum Schulstart

Kein Platz in den Bussen: Für Schüler wird es eng

Salzburg
18.09.2020 14:38
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone
Eigentlich gilt in der Corona-Krise Abstand halten. Für einige Schüler ist das aktuell aber unmöglich. Gleich mehrere Busse sind heillos überfüllt. Wer keinen Stehplatz mehr bekommt, muss draußen bleiben.

Frustrierte Eltern meldeten sich diese Woche bei der „Krone“: Die Busse, die ihre Kinder in die Schule und nach Hause bringen, sind heillos überfüllt. Die zehnjährige Tamara Obermüller konnte im voll besetzten Bus der Linie 170 bei der Haltestelle Döttlstraße in Kuchl nicht mehr aussteigen. Ihr Schulkollege durfte in Vigaun aus Platzmangel nicht einmal einsteigen.

Der Salzburger Verkehrsverbund (SVV) zeigt Verständnis. „Wir haben aber bereits vor Schulstart aufgestockt. Zum Teil sind wir auch auf Feedback von Schulen und Eltern angewiesen, das wir erst nach dem ersten Schultag erhalten haben“, so Johannes Gfrerer vom SVV. Rund 20 zusätzliche Busverbindungen gibt es nun seit Montag. Der Einsatz mancher Eltern scheint sich ausgezahlt zu haben: In Kuchl fährt ab heute ein fünfter Bus. Für SPÖ-Verkehrssprecherin Sabine Klausner ist der Zustand inakzeptabel. „Es braucht mehr Öffis und eine bessere Organisation der öffentlichen Verkehrsmittel.“

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