17.09.2020 13:07 |

Nach Himalaya-Lockdown

Prinz aus Bahrain darf als Erster wieder hinauf

Die Corona-Pandemie hat auch den Bergsteiger-Tourismus in der Himalaya-Region gestoppt. Die nepalesische Regierung hatte nämlich den Mount Everest und andere Berge in der Region kurz vor der Hauptsaison im Frühling dichtgemacht. Nun sind die Pforten für ausländische Gruppen wieder geöffnet. Die erste Bewilligung für eine Besteigung hat ein Prinz aus Bahrain erhalten. Er und 17 weitere Abenteurer sind am Mittwoch in Nepal gelandet.

Die Gruppe des Prinzen sei mit einem Spezialflugzeug angekommen, teilte die nepalesische Botschaft in Bahrain mit. Internationale Flüge für Touristen sind seit Monaten gestrichen. Die Expedition werde von der Royal Guard Bahrains organisiert, einer Einheit der Streitkräfte, hieß es von der Botschaft. Die Einnahmen durch Alpinisten sind wichtig für das südasiatische Land, das nach Angaben der Vereinten Nationen zu den am wenigsten entwickelten der Welt gehört. Vor mehr als einem Monat hatte Nepal bekannt gegeben, dass Bergsteiger wieder Bewilligungen beantragen könnten.

Tour soll eineinhalb Monate dauern
Laut der Trekking-Firma Seven Summit Treks, die die Expedition des Prinzen und 14 seiner Landsleute sowie von drei Briten in Nepal durchführt, sollen rund 80 Sherpa-Helfer die kommenden eineinhalb Monate mitkommen. Diese tragen Gepäck und führen die Ausländer zum Gipfel. Die Gruppe will dem Vernehmen nach den 6119 Meter hohen Berg Lobuche und den 8163 Meter hohen Manaslu besteigen.

Das Königreich am Persischen Golf ist wichtig für Nepal. Nach Behördenangaben arbeiten dort rund 40.000 Nepalesen in Niedriglohn-Jobs, etwa als Bauarbeiter, Hausangestellte oder Kamelhüter.

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