Wenn der Rivale gegen 21 Uhr feststeht, geht beim rot-weiß-roten Champion aber das Rätselraten los. Nicht, weil ungenügend Informationen über den einen oder anderen Klub zur Analyse zur Verfügung stünden. Es ist derzeit vielmehr völlig unklar, wo das Hinspiel stattfindet. Sicher ist nur, dass es auswärts über die Bühne geht. Sowohl Tel Aviv als auch Brest haben in ihren Heimatländern erhebliche Probleme:
In Weißrussland ist’s nach der Wiederwahl von Staatschef Lukaschenko zu Unruhen gekommen, ein Bürgerkrieg möglich. Zudem soll im Falle des Brest-Aufstiegs das Spiel gegen Salzburg – stadionbedingt – just im Protest-Hotspot Minsk stiegen.
In Israel mimt Corona den Spielverderber: Ab Freitag gibt’s einen landesweiten Lockdown für drei Wochen. Steigt Maccabi heute auf, wird der Meister sofort Reißaus nehmen. Spiel eins im Play-off könnte keinesfalls an der Mittelmeer-Ostküste stattfinden. Für diese Fälle hat der Europäische Fußballverband UEFA Stadien in Ausweichländern angemietet. Realistische Corona-Exile für die Israelis? Zypern und Griechenland.









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