Ganz im Gegensatz zur Austria: Denn lange wie selten zuvor hatte Coach Karl Daxbacher vor dem Match mit seinen "Violetten" die DVD von Sturms Gala beim LASK "seziert". Marko Stankovic: "So eine ausführliche Analyse ist normalerweise nicht seine Art, aber er wollte uns genau vor Augen führen, wie stark Sturm drauf ist."
Kein einziges Sturm-Foul in Hälfte eins
Die Austria erwartete ein Duell mit einer Raubkatze, gegenübergestanden ist ihnen aber nur eine schwarz-weiße Mieze, die einen neuen Rekord aufstellte - aber den falschen: Mit einem Sieg hätte man für den besten Start (19 Punkte nach acht Spielen) sorgen können, doch der Schuss ging nach hinten los: Kein einziges Foul von Sturm in der ersten Hälfte - das hat es seit Einführung der Bundesliga-Datenbank noch nie gegegeben.
Auch die Zweikampf-Statistik der ersten 45 Minuten zeigt, wie "brav" man agierte: Nur 68 Mal suchte Sturm das Duell Mann gegen Mann - nur 2003 gegen Kärnten scheuten Kienzl & Co. noch seltener den Zweikampf (64). Die einzige Gelbe sah Neuzugang Patrick Mevoungou. Franco Foda: "Wir sind generell keine Mannschaft, die viele Fouls begeht - aber wir müssen uns mehr wehren."
"Austria hat daheim Probleme"
Aber der Coach sah nicht nur Negatives: "Wir waren bis zum Gegentor die bessere Elf, danach haben wir uns aber aus dem Konzept bringen lassen." Was Foda verwunderte: "Weil wir zuletzt öfters ein Spiel noch gedreht haben." Den Spieß umdrehen kann Sturm (das Nachtragsspiel gegen Salzburg findet am 24. November statt) am Samstag beim Rückspiel. Foda: "Die Austria hat daheim Probleme, das kommt uns entgegen."
von Burghard Enzinger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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