Neue Linzer Brücke:

Donau muss genug Wasser beim Einschwimmen führen

Während die Bypässe der Voestbrücke fertig wurden, tauchte beim Westring eine eklatante Verteuerung um 100 Millionen Euro auf – wie die „Krone“ kürzlich aufdeckte. Anlass genug, bei der neuen Donaubrücke nachzusehen, wie der Fortschritt läuft und wo Risiken liegen. Es gibt nun Pläne zur Nachnutzung des Montageplatzes.

Der Druck ist groß, wenn die Sanierung der Voestbrücke Anfang 2022 beginnt, muss die Neue Donaubrücke fertig sein. „Sie muss den innerstädtischen Verkehr aufnehmen“, begründet Bauleiter Sepp Maier von der Linz AG die zeitliche Kopplung. Aber aus jetziger Sicht halten sowohl die Verkehrsfreigabe der Donaubrücke am 21. Oktober 2021, wie auch die endgültigen Kosten von 82 Millionen Euro.

Einige Risiken bleiben
Im Lockdown waren Bauarbeiten eingestellt worden. Doch noch ist alles im Zeitplan. 240 von insgesamt 300 Stahlteilen sind vor Ort, das sind 7400 Tonnen Stahl von 8500. Der Zusammenbau des ersten Tragwerksteils auf Seite Urfahr erfolgt bereits in endgültiger Lage. Das 400 Meter lange Stahltragwerk wird parallel in vier Teilabschnitten hergestellt. Einen Stopp wegen Corona darf es nicht geben.

Letzter Brückenteil
Weitere Risiken: „Das Spezialequipment für das Einschwimmen muss rechtzeitig über den Rhein-Main-Donaukanal nach Linz gebracht werden. Die Donau muss beim Einschwimmen im Frühjahr 2021 ausreichend Wasser führen“, so Maier. Übrigens ist die Nachnutzung des Montageplatzes fix: „Eine naturnahe Freizeitfläche mit Zugang zur Donau über breite Stiegen.“ Auch der letzte Teil der alten Eisenbahnbrücke könnte hier Platz finden.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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