Die Eiskunstlauf-Europameisterschaften, die dieses Jahr vom 20. bis 26. Jänner in der Steiermarkhalle in Premstätten bei Graz stattgefunden haben, wurden einer Wertschöpfungsanalyse unterzogen. Das Ergebnis stellte alle Beteiligten sehr zufrieden. In einer Studie des Marktforschungsinstituts bmm wurde eine Gesamtwertschöpfungssumme von 35,53 Millionen Euro ermittelt.
Allein bei den internationalen TV-Berichten von der EM seien bei einer Gesamtdauer von 234 Stunden rund 105 Millionen Zuseher erreicht worden. Mit 29,295 Millionen Euro machte die TV-Berichterstattung den Löwenanteil aus, Print, Radio und TV repräsentierten einen Wert von 3,8 Millionen Euro. Auf 3400 internationalen Websiten wurden 6,242 Milliarden Unique Clients erreicht.
Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl zeigte sich hocherfreut. „Die Eiskunstlauf-EM ist nun ein weiteres Highlight in unserer Stadtgeschichte und hat uns einen unbezahlbaren Werbewert eingebracht. Neben den herausragenden wirtschaftlichen Zahlen liegt mir vor allem die Jugend am Herzen und die größte Wertschöpfung ist für mich, wenn wir unsere Kinder für diesen Sport begeistern konnten.“ Gerade in dieser besonderen Zeit sei die EM ein wichtiger Impuls im Sektor Wirtschaft und Tourismus gewesen.
Skate Austria Events-Geschäftsführerin Carmen Kiefer bilanziert „trotz verschiedener Herausforderungen im Vorfeld“ sehr positiv. „Wir konnten mehr als 16.000 Tickets verkaufen und freuen uns über die unerwartet hohen Besucherzahlen.“
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