Sowohl die steirische Politik als auch die Polizei ziehen nach dem Grand Prix der Steiermark in der MotoGP eine erfreuliche Bilanz über den Motorsportsommer 2020 auf dem Red Bull Ring in Spielberg.
Sportlandesrat Christopher Drexler und Tourismuslandesrätin Babara Eibinger-Miedl zogen am Sonntag nach dem Grand Prix der Steiermark in der MotoGP eine erfreuliche Bilanz über den Motorsportsommer 2020 auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Trotz der durch Corona bedingten Durchführung als Geisterrennen brachten die jeweils zwei Grand Prix der Formel 1 und der MotoGP äußerst positive Effekte für die Steiermark. Neben einem enormen Werbewert durch die Fernsehübertragungen brachten die Rennen den Beherbergungsbetrieben in der Region eine entsprechende Auslastung. „Diese Rennen sind eine große Auszeichnung für das Sportland Steiermark. Der Werbewert der Bilder, die Zuseher weltweit im TV erreichen, ist kaum zu beziffern“, so Drexler, der mit Eibinger-Miedl auch Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz dankte: „Ohne seinen persönlichen Einsatz wären die Rennen niemals möglich gewesen.“ Auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer betont: „Ich gratuliere KTM und blicke mit Dankbarkeit und großer Freude auf die vier Rennen zurück!“
Ein Fan musste verhaftet werden
Auch die Polizeizeigt sich nach den Rennen zufrieden. Die Fans beachteten die gesetzlichen Auflagen und blieben dem Veranstaltungsgelände weitgehend fern. Ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf (OÖ) missachtete jedoch die geltenden Vorschriften und wollte sich am Samstagnachmittag in unbefugter Weise Zutritt zum Red-Bull-Ring verschaffen. Ein Securitymitarbeiter wollte dies verhindern und wurde dabei vom 57-Jährigen massiv bedroht. Der 57-Jährige musste in weiter Folge festgenommen werden, er befindet sich derzeit im Justizzentrum Leoben in Haft.
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