Melanie Meilinger

Sprung in zwei völlig unterschiedliche Welten

Salzburg
12.07.2020 06:00

Melanie Meilinger ist Österreichs beste Buckelpistenfahrerin. Im Sommer hält sich die 29-jährige Salzburgerin mithilfe einer Wasserskischanze fit.

Während Badegäste am anderen Ufer in Bikini und Badehose ins kühle Nass springen, erledigt Melanie Meilinger das in voller Montur. Ausgerüstet mit Helm, Neoprenanzug, Stöcken, Schuhen und Skiern stürzt sich die Mühlbacherin pro Training 25 bis 30 Mal von der Wasserskischanze in Föderlach nahe Villach. „Ich trainiere für den Winter“, grinst die 29-Jährige. Meilinger, einst Alpinrennläuferin, ist begeisterte Buckelpistenfahrerin.

Und lebt im Sommer „in völlig unterschiedlichen Welten.“ Einen Tag trainiert sie am See, den nächsten fährt sie auf den Gletscher. Dabei versucht sie das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Den Aufwand – pro Trainingsfahrt sitzt sie dreieinhalb Stunden im Auto – nimmt sie auf sich, weil sie einen großen Traum hat: Bei den Olympischen Spielen 2022 für Österreich am Start zu stehen.

„Ich habe den Entschluss gefasst, bis dahin alles dem Sport unterzuordnen“, funkeln ihre Augen, wenn sie über ihr großes Ziel spricht. Für Badeausflüge ohne Ausrüstung bleibt schließlich auch nach der Karriere noch genügend Zeit.

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