Freude bei Pendlern

Wiener City-Maut abgesagt: „Wichtig für Ostregion“

Viel Wirbel hatte die damalige Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou mit ihrer Idee einer wienweiten City-Maut für Pendler aufgewirbelt. Nach der umstrittenen Grünen-Politikerin sind aber auch ihre Pläne, die in Niederösterreich und dem Burgenland heftig kritisiert wurden, nun endgültig Geschichte.

Vergangenen Freitag wurde die City-Maut im Wiener Gemeinderat ad acta gelegt, ein Tag der Freude auch in Niederösterreich, wie VP-Manager Bernhard Ebner bestätigt: „Die Absage dieser Pläne ist ein wichtiges Zeichen für das Miteinander in der Ost-Region.“

Zuvor hatte auch Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko diese Idee als „Bestrafung für alle Pendler“ bezeichnet. Dass nun auch ein einheitliches Zonenmodell in der Parkraumbewirtschaftung angedacht ist, will man in St. Pölten genau beobachten.

Mehr Klarheit im Parkpickerl-Wirrwarr sei zu begrüßen, aber: „Wir Niederösterreicher drängen auch hier auf eine diskriminierungsfreie Lösung“, meint Schleritzko. Ebner sieht die Absage der City-Maut auch als Verdienst der blau-gelben Kritik: „Wir haben von Beginn an gesagt, dass eine derartige Strafaktion für Niederösterreicher mit uns nicht machbar ist“, verweist er auf viele Gespräche mit Wien.

Dort will man aber weiterhin den Pendlerverkehr einbremsen. Neu ist allerdings, dass das nicht über neue Verbote passieren soll. So ist die Verlängerung von Straßenbahnlinien ins Umland, etwa nach Groß-Enzersdorf oder Rannersdorf geplant. Ebenso ein Ausbau des Schnellbahnnetztes. Wie sehr man davon nämlich in Niederösterreich abhängig ist, zeigen die Baustellen, die seit einigen Tagen für erhebliche Verzögerungen sorgen.

Thomas Lauber
Thomas Lauber
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