31.05.2020 06:04 |

Teil 14: Salzburg

Von einem, der auszog, Österreich zu erkunden...

Prangstangen und Wasserfälle: In Salzburg scheint alles groß zu sein, wie Adler Rod Elbahn und Martin bei ihrem Abenteuer entdecken - eine fröhliche Lesereise von und mit Christian Krall. Hier geht‘s zu Teil 13!

Flügelschlag um Flügelschlag flogen Martin und Rod Elbahn vom unterirdischen Salzsee über die Salzach, welche mit einer Länge von 225 Kilometern der längste Fluss im Land Salzburg ist. „Die Salzach hat ihren heutigen Namen der Salzschifffahrt, die bis ins 19. Jahrhundert betrieben wurde, zu verdanken“, informierte der gefiederte Pilot.

Anflug - Aufprall - Chaos!
Die Bruchpiloten überschlugen sich kugelnderweise in der grünen Wiese. Mit Gänseblümchen verziert, schauten die beiden sich verdutzt an. Sie waren in Bischofshofen gelandet, das auch ein Austragungsort der Vierschanzentournee ist. „Hier gibt es im Brauchtum Prangstangen, die sehr, sehr groß - bis zu acht Meter - und sehr schwer sind. Diese Holzstangen werden mit Blumen verziert und zu Fronleichnam, heuer am 11. Juni, bei der Prozession getragen. Solch eine Prangstange zu tragen ist eine besondere Ehre!“ - „Wenn ich groß bin, werde ich so eine Stange halten“, war Martin überzeugt. Doch noch bevor er es aussprach, schupfte ihn der Adler auf seinen Rücken, und sie düsten zu den Krimmler Wasserfällen, welche im Nationalpark Hohe Tauern plätschern.

Die höchsten Wasserfälle Österreichs
Während sie die Wasserfälle bestaunten, welche mit einer gesamten Fallhöhe von 385 Metern die höchsten Österreichs sind, wanderte ihnen Markus, ein gelassener Sportstudent entgegen. „Grüß euch! Seids ihr auch so überwältigt?“ - „Auf jede Feder!“, entgegnete ihm Rod. „Die Krimmler Wasserfälle bestehen aus dem oberen, dem mittleren und dem unteren Achenfall“, erzählte Markus. Während sie den Wanderweg hinaufwatschelten, meldete sich Martins Bauch zu Wort. „Habts einen Hunger? Ich kenn da ein super Rezept: Lungauer Rahmkoch“, sagte Markus.

Rezept: Lungauer Rahmkoch
Dazu zerlässt man ½ kg Butter, verbröselt ½ kg Mehl mit ¼ l Schlagrahm und rührt dies anschließend in die nicht mehr zu heiße zerlassene Butter ein. Ungefähr eine halbe Stunde unter ständigem Rühren kochen, bis sich die Masse vom Kochlöffel löst. Zum Schluss je nach Belieben Rosinen, Anis, Zimt, etwa 25 dag Zucker und 2 Päckchen Vanillezucker dazugeben und in eine Rehrückenform geben. Diese dann über Nacht kalt stellen - und anschließend genießen. Gesagt - getan. Markus, Martin und Rod ließen es sich schmecken.

Mit vollem Bauch und gut gestärkt ging die Reise weiter. Wohin? Das erfährst du in der nächsten Geschichte von einem, der auszog, Österreich zu erkunden.

Malwettbewerb: Adler Rod El Bahn!
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