19.05.2020 06:00 |

„Krone“ fuhr mit

(Fast) Alles so wie früher im Wiener Öffi-Verkehr

Die „Krone“ machte den Öffi-Check in Wien. Fazit am Montag: Es ist schon wieder viel los in Bahn, Bim und Co. Nicht nur die Schüler starten wieder durch, viele wechseln auch vom Home-Office zurück ins Büro. Die Lockerungen zeigen also deutlich Wirkung bei den Öffis.

Montag war nicht nur Schulstart für die Sechs- bis 14-Jährigen, viele Berufstätige fuhren vom Home-Office wieder zurück ins Büro. Die „Krone“ war mit der U-Bahn unterwegs und sah sich das genauer an: Tatsächlich ist derzeit kaum noch ein Sitzplatz frei. Nach drastischen Rückgängen von rund 80 Prozent steigt das Fahrgastaufkommen nach der Lockerung der Coronavirus-Maßnahmen wieder deutlich an.

In der U-Bahn steht man Montagfrüh dicht gedrängt. An den großen Umsteige-Knotenpunkten wie dem Stephansplatz und dem Praterstern sind in den Passagen wieder viele Passanten unterwegs. Fast so wie früher - wären da nicht die vielen Masken. Auch die Öffi-Fahrer verhalten sich verantwortungsbewusst und tragen vorschriftsgemäß einen Mund-Nasen-Schutz.

Die Frequenz der Fahrten wurde bei den Wiener Linien unterdessen bereits wieder hochgefahren. Auch Reinigungskräfte sind vermehrt unterwegs, und das automatische Öffnen der Türen bleibt aufrecht.

Kathi Mötzl, Kronen Zeitung

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