07.04.2020 17:39 |

500 Mio. Euro?

AUA spricht mit Bundesregierung über Staatshilfen

Die größte österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) spricht mit der Regierung derzeit über mögliche Staatshilfen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete am Dienstag, dass es dabei um bis zu 500 Millionen Euro gehen könnte. Das dementierte jedoch ein Sprecher der AUA. Man sei erst am Anfang der Gespräche und könne noch keine konkreten Zahlen nennen. 

Bloomberg berichtete außerdem, dass es sich unter anderem um die Themen Gehälter und Steuerstundungen drehen soll, eine direkte Staatsbeteiligung sei für das Finanzministerium kein Thema, so die Agentur mit Verweis auf involvierte Kreise.

Buchungslage wie vor Corona erst wieder 2023
Die Airline geht davon aus, dass sie für den Sommer 2020 eine Nachfrage von nur 25 bis 50 Prozent im Vergleich zu 2019 haben wird. „Auch für 2021 rechnet Austrian mit deutlich reduzierter Nachfrage, und das ,Vor-Corona-Niveau‘ wird wohl frühestens 2023 wieder erreicht“, so die AUA.

7000 Mitarbeiter der Airline in Kurzarbeit
Derzeit ist der reguläre Flugbetrieb der Lufthansa-Konzerntochter bis 3. Mai ausgesetzt, die rund 7000 Mitarbeiter befinden sich in Kurzarbeit. Aktuell führt die AUA lediglich Rückholflüge für im Ausland gestrandete Österreicher durch. 

Mit der Regierung, dem Eigentümer Lufthansa und den Sozialpartnern wurden daher bereits Gespräche aufgenommen. Zu den Veränderungen gehöre eine Verkleinerung der Flotte und eine konsequente Restrukturierung.

Die Konzernmutter Lufthansa schloss jedenfalls am Dienstag die hundertprozentige Tochter Germanwings, die in den vergangen Jahren unter dem Namen Eurowings geflogen war. 

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