Fall Krems

Polizeibeamten droht kein Disziplinarverfahren

Niederösterreich
30.07.2010 14:13
Ein Jahr ist es nun her, dass ein Supermarkt-Einbruch in Krems, bei dem ein 14-Jähriger von Polizeikugeln getötet und ein 17-Jähriger schwer verletzt wurde, Österreich gespaltet hat. Mittlerweile ist der Fall gerichtlich abgeschlossen. Die beiden involvierten Beamten sind seit dem Vorfall im Innendienst tätig. Ein Disziplinarverfahren wird es für sie nicht geben.

Das Landespolizeikommando (LPK) habe den vom Gericht festgestellten Sachverhalt geprüft und dabei "keinen disziplinären Überhang" festgestellt, teilte Sprecher Andreas Thenner mit.

Die Jugendlichen in Krems-Lerchenfeld werden den Jahrestag kommende Woche unterstützt von der mobilen Jugendarbeit mit einer Gedenkfeier begehen. Ort und Zeit bleiben geheim, man wolle unter sich bleiben, hieß es. 

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