19.03.2020 15:52 |

Aktuelle Corona-Infos

Klinikum-Mitarbeiter infiziert, 200 in Quarantäne

Die Zahl der Infizierten steigt weiter! Freitagnachmittag wurde bekannt, dass acht Mitarbeiter der KABEG-Anstalten positiv auf Corona getestet wurden. Insgesamt gibt es in Kärnten aktuell 72 Infizierte, in Osttirol sind es 33.

„Keiner der Mitarbeiter hat sich innerhalb einer Krankenanstalt infiziert“, informierte Gesundheitsreferentin Beate Prettner. 

Derzeit bekannte Fälle in den KABEG-Spitälern (es ist nicht nur medizinisches Personal betroffen): 

  • Klinikum Klagenfurt: 5
  • LKH Villach: 1
  • LKH Wolfsberg: 1
  • LKH Laas: 0
  • Gailtal-Klinik: 1

Polizei registriert 26 Verstöße
Die Bevölkerung nimmt die seit Montag geltenden Einschränkungen im öffentlichen Leben offenbar mit großer Gelassenheit zur Kenntnis. Seit dem Inkrafttreten wurden insgesamt von der Polizei 26 Verstöße registriert, sagt Polizeisprecher Rainer Dionisio am Freitag.

„Zwei Drittel der Vorfälle gab es in Klagenfurt, der Rest verteilt sich auf das übrige Bundesland“, sagt Dionisio. 

Vorgehensweise bei Landesbaustellen im Straßenbau
Bei vielen Baufirmen herrscht derzeit Verunsicherung, wie mit den behördlichen Vorgaben (Mindestabstand ein Meter zwischen Mitarbeitern) einerseits und vertraglich vorgegebenen Fristen zur Fertigstellung andererseits umgegangen werden soll. Für die Landesbaustellen im Straßenbaubereich hat man die rechtliche Situation überprüfen lassen. „Ist ein Verzug in der Baufertigstellung daher ausschließlich auf die Covid-19-Pandemie, werden wir als Auftraggeber in Übereinstimmung mit den Vertragsgrundlagen keine Pönale von den Firmen einfordern“, stellt Straßenbaureferent Martin Gruber klar.

Bei Projekten, die aktuell bereits laufen, oder die kurz vor Beginn stehen, wird direkt mit den jeweiligen Baufirmen in Kontakt getreten, um die weitere Vorgehensweise zu klären. Seitens des Landes will man Baustellen weiterführen, bei denen Hygienebestimmungen zum Schutz der Mitarbeiter eingehalten werden können. 

Rotes Kreuz baut Kapazitäten zu Coronavirus-Tests aus
Zu vier mobilen Test-Teams kommen ab Samstag zwei stationäre Teams dazu. 1.500 Tests gab es bis dato in unserem Bundesland. „Das Rote Kreuz wird vom Land beauftragt, in den Städten Klagenfurt und Spittal zusätzlich stationär Rachenabstriche durchzuführen“, informiert Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Alleine am Donnerstag wurden bei den mobilen Testungen 176 Rachenabstriche vorgenommen. „Diese werden umgehend dem Klinikum Klagenfurt zur Testauswertung weitergeleitet“, sagt Prettner. Diese Maßnahme ermöglicht Hundert Testungen täglich! 

70 Testungen sind mit Stand Freitag (10 Uhr) positiv. 

Nach dem Update Donnerstag um 15 Uhr verzeichnet Kärnten 50 Coronainfizierte. Am Mittwoch, zum selben Zeitpunkt waren 43 am Coronavirus erkrankt. Donnerstag am Abend war klar: Bereits 62 Menschen wurden positiv auf das Virus getestet.

Fast alle Bezirke des Landes sind betroffen, Klagenfurt hat mit 18 Infizierten die höchste Zahl an Coronakranken zu verzeichnen (um 15 Uhr waren es 14). Kärnten liegt im Bundesländervergleich noch an vorletzter Stelle vor dem Burgenland mit 29 Coronakranken. Tirol hat die meisten Erkrankungen mit 473. 

Coronafälle in den einzelnen Kärntner Bezirken - Stand 19. März:

  • Hermagor: 2
  • Spittal: 9
  • Villach-Land: 5
  • Villach-Stadt: 4
  • Klagenfurt-Land: 5
  • Klagenfurt-Stadt: 18
  • St. Veit: 2
  • Völkermarkt: 13
  • Wolfsberg: 4

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