18.03.2020 16:28 |

8 Personen im Spital

Kärnten: Corona-Infektionen wieder stark gestiegen

Die Zahl der mit Coronavirus infizierten Personen in Kärnten ist am Mittwoch auf 43 gestiegen. Acht Personen befinden sich mittlerweile stationär im Krankenhaus. Die Neuerkrankten verteilen sich nun auf alle zehn Bezirke Kärntens. Wegen einer Infektion musste auch die Küche der Gailtal-Klinik gesperrt werden.

Insgesamt acht infizierte Kärntner haben sich nachweislich in Ischgl oder in St. Anton am Arlberg aufgehalten. Laut Contact Racing des Landes Kärnten kommen die Neuerkrankten aus den Bezirken Spittal, Hermagor, Völkermarkt, St. Veit, Klagenfurt, Villach und Wolfsberg. Acht der mittlerwile 43 infizierten Kärntner mussten mittlerweile in Krankenhäuser eingeliefert werden. Die restlichen Erkrankten befinden sich in Heimquarantäne. 

Weiterer Anstieg der Infektionen
Da noch nicht von allen Betroffenen ein Bewegungsprofil der vergangenen Wochen vorliegt, handelt es sich um vorläufige Zahlen. Laut Experten sei stark anzunehmen, dass die Zahl der Infektionen in unserem Bundesland weiter steigen wird. Um einen völligen Kollaps zu verhindern, appellieren Mediziner und Behörden einmal mehr an die Bevölkerung, sich an die Vorgaben des Bundes zu halten, und zu Hause zu bleiben!

Corona-Infektion in Gailtal-Klinik: Küche gesperrt
Auch die Küche der Gailtal-Klinik musste gesperrt werden, da sich ein Mitarbeiter infiziert hatte. Die gesamte Küchen-Crew wurde vorsorglich in Heimquarantäne geschickt. Die mehr als 100 Patienten der Einrichtung werden über das Krankenhaus Laas versorgt.

Mitarbeiter einer Klagenfurter Bank-Filiale infiziert

Unter den Infizierten ist auch ein Mitarbeiter einer Klagenfurter Filiale der UniCredi Bank Austria. „Eine angestellte Person des Bereichs Firmenkunden der UniCredit Bank Austria in Klagenfurt wurde Mittwoch positiv auf das COVID-19-Virus getestet, er/sie hatte sich in einem der Gebiete in Österreich aufgehalten, die kürzlich zu einer Quarantänezone erklärt wurden. Die UniCredit Bank Austria steht in fortlaufendem Kontakt mit dem/der betroffenen Mitarbeiter/in, der/die unter medizinischer Aufsicht steht, um sicherzustellen, dass er/sie jede erdenkliche Unterstützung erhält, und wünscht ihm/ihr eine rasche Genesung“, heißt es in einer Stellungnahme der Bank.

Das Geldinstitut hat die betroffenen Büroräumlichkeiten zudem umgehend geschlossen: „Die relevanten Teile des Gebäudes werden gründlich gereinigt und desinfiziert und bleiben bis auf Weiteres geschlossen.“ Darüber hinaus wurde mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Kunden und Beratern, die kürzlich in engem Kontakt mit der infizierten Person gestanden waren, Kontakt aufgneommen, und ihnen geraten, sich 14 Tage lang in Selbstquarantäne zu begeben und den Anweisungen der Gesundheitsbehörden zu folgen.

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