Bei Jugendlichen

„Corona-Partys“ als gefährlicher Trend

Salzburg
16.03.2020 11:03
Während die Regierung mit immer drastischeren Maßnahmen darum kämpft, die Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich einzudämmen, nehmen viele Jugendliche die Bedrohung noch immer auf die leichte Schulter. Mit den Restriktionen wollen sie sich nicht abfinden und organisieren daher „Corona-Partys“.

Mit Unverständnis und Ungläubigkeit, vor allem aber mit einer gehörigen Portion Unwissenheit reagieren viele Jugendliche auf die Maßnahmen der Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus. Sie wollen ihren gewohnten Alltag nicht verändern und handeln leichtsinnig. Ein gefährlicher Trend sind die sogenannten „Corona-Partys“, zu denen sich die Jugend verabredet.

„Sie kennen keine Krisensituationen“
„Die junge Generation kennt Krisensituationen nicht“, erklärt Psychologe Thomas Schaller, „das Thema Corona kommt daher jetzt wie ein Orkan, weshalb die Leute überfordert sind.“

Das Virus zu bagatellisieren und die Maßnahmen ins Lächerliche zu ziehen, sei daher eine Strategie gegen die eigene Angst. Hinzu kommt, dass sich Jugendliche nichts vorschreiben lassen wollen. „Sie waren es gewohnt, Party zu machen.“ Das wollen sie auch weiterhin - auch wenn es verboten ist.

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