Unglaublich viele Fragen entstehen rund um das Coronavirus und den daraus resultierenden Folgen. Weil die Gesundheitshotlines zunehmend überlastet sind, hat das die Leitstelle Tirol einen Online-Fragebogen entwickelt. Auch das AMS verändert den Service. Dort kann man sich nun per Telefon oder E-Mail arbeitslos melden.
Das Land Tirol bittet um Disziplin bei den Hotlines, auch mit aufgestocktem Personal werden die Kapazitätsgrenzen zunehmend erreicht - auch weil medizinisch geschulte Mitarbeiter benötigt werden.
Mit dem neuen Fragebogen wird deshalb mit wenigen Fragen geklärt, ob man laut der aktuellen Definition des österreichischen Gesundheitsministeriums als Verdachtsfall eingestuft wird oder nicht. Nach dieser ersten Abklärung wird gegebenenfalls bei Symptomen geraten, die Gesundheitsberatung unter der Nummer 1450 anzurufen.
Sollten Daten erforderlich sein, können diese via Formular direkt an die Bezirksverwaltungsbehörden übermittelt werden. Sie dienen der Gesundheitsbehörde zur weiteren Abwicklung und werden auch nur an diese weitergeleitet.
Hier die wichtigsten Hotlines im Überblick:
Auch beim AMS gelten ab sofort andere Regeln: Persönliche Termine werden nun auf ein Minimun reduziert, heißt es am Samstag. Arbeitslose Personen haben nun die Möglichkeit ihre Ansprüche auf Arbeitslosengeld per Mail oder Telefon geltend zu machen. „Bereits vereinbarte Kontrolltermine werden abgesagt und sofern kein zwingender Grund vorhanden ist, braucht niemand persönlich beim AMS vorsprechen“, heißt es in einer Aussendung.
Kommuniziert wird ab sofort per eAMS-Konto, E-Mail und Telefon. Wer ein eAMS-Konto hat, soll dieses bitte nutzen. E-Mails bitte an die regionale Geschäftsstelle. E-Mailadresse unter www.ams.at/organisation#tirol
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