19.02.2020 15:32 |

Top-Allradler!

Opel Insignia GSi gleicht Leistung mit Technik aus

Was waren das doch für Zeiten, als ein GSi noch das Zeug hatte, einem GTI die Stirn zu bieten. Opel Kadett GSi gegen VW Golf GTI, das war wie Austria gegen Rapid, oder da, wo er herkommt, Schalke gegen BVB oder Bayern gegen 1860. Heute trägt ein Opel Insignia mit Dieselmotor diesen Namen. Aber morgen ist es immerhin wieder ein Benziner.

Die Street Credibility seines Ahnen wird er nicht mitbringen, aber immerhin hat er 230 PS unter der Haube, also so viel wie das bereits ausgelaufene Golf-GTI-Basismodell. Doch seine Qualitäten sprechen nicht die jungen Wilden an, sondern die, die es damals waren und gern der Zeiten gedenken.

Als da wären eine neue Neunstufenautomatik und der Twinster-Allradantrieb mit dem klingenden Namen Twinster, dessen Torque-Vectoring-Fähigkeiten sie in Rüsselsheim besonders hervorheben. Der ist tatsächlich etwas Besonderes und in dieser Machart nicht weit verbreitet: Zwei Lamellenkupplungen an der Hinterachse ersetzen ein konventionelles Differenzial. Dadurch wird die Antriebskraft blitzschnell individuell an die beiden Räder verteilt, und das soll dank verfeinerter Kalibrierung noch besser funktionieren als zuvor. So soll der neue Insignia GSi agiler in Kurven einlenken und auch auf Eis und Schnee mit bester Traktion glänzen und Untersteuern minimieren.

Dazu passt ideal das serienmäßige mechatronische FlexRide-Fahrwerk des Opel Insignia GSi. Hier passen sich Stoßdämpfer, Lenkung, Gasannahme und Automatikgetriebe ebenfalls elektronisch gesteuert der jeweiligen Fahrsituation an - von sehr komfortabel bis extrem sportlich. So wird der neue Opel Insignia GSi zum Sportgerät par excellence, bei dem Traktion und Präzision großgeschrieben werden. Das hochmoderne Allradsystem sorgt dafür, dass der Wagen selbst auf rutschigem und vereistem Untergrund so reagiert, wie es der Fahrer will und dabei sicher in der Spur bleibt.

Neben Sicherheit verspricht Opel für den Insignia GSi auch jede Menge Fahrspaß. Die Basis für das optimale, situationsgerechte Fahrverhalten bilden das besonders dynamisch abgestimmte FlexRide-Fahrwerk und die weiter stabilisierte Hinterachse. Das mechatronische Fahrwerk adaptiert Stoßdämpfer, Lenkung, Gaspedalkennlinie sowie Schaltpunkte der serienmäßigen Neunstufen-Automatik eigenständig oder anhand des gewählten Fahrmodus. Der Fahrer kann dabei zwischen „Standard“, „Tour“, „Sport“ und - exklusiv beim GSi - „Competition“ wählen.

Wer die „ESP off“-Taste zweimal drückt, kann von den normalen Sicherheitssystemen unbeeinflusstes Fahren in weiten dynamischen Grenzen genießen. Wenn er es beherrscht. Genau dafür hat der Insignia GSi seinen Feinschliff auf der Nordschleife erhalten. Und rot lackierte Brembo-Vierkolbenbremsen mit einem neuen elektrohydraulischen Bremskraftverstärker, der die Bremswirkung erhöhen und für ein besseres Pedalgefühl sorgen soll.

Der Motor hinter der facegelifteten Front ist völlig neu und soll nach NEFZ nur sieben Liter verbrauchen, bzw. 8,3 bis 8,8 nach WLTP. So viel zum Positiven. Doch der Vorgänger-GSi hat es noch auf 260 PS gebracht, außerdem auf 400 Nm statt der 350 Nm, die der neue abliefert. Etwas viel Einsatz für die ganze Hitech.

Preise sind noch nicht zu erfahren, aber ab März soll der Opel Insignia GSi als Limousine (Grand Sport) und Kombi (Sports Tourer) bestellbar sein.

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