14.02.2020 09:31 |

Robust, wendig, leise

„EZRaider“: US-Armee testet Offroad-E-Scooter

Vielerorts prägen E-Scooter bereits das Stadtbild, jetzt hat auch die US-Army ihr Interesse an der Technologie bekundet. Im Rahmen der sogenannten Army Expeditionary Warrior Experiments in Fort Benning, Georgia, soll sich neben allerlei neuartigen Waffen auch der vierrädrige Elektroroller EZRaider des gleichnamigen israelischen Herstellers behaupten.

Im Rahmen der Army Expeditionary Warrior Experiments der US-Army erhalten US-Soldaten die Möglichkeit, neue und experimentelle Ausrüstung zu testen. In der Kategorie Mobilität findet sich heuer der EZRaider aus Israel, ein vierrädriger Elektro-Roller für den Offroad-Einsatz, der im Gegensatz zu einem Quad jedoch deutlich schmaler ist und über keinen Sitz verfügt.

Er verfügt über eine zum Patent angemeldete Langhub-Federung, die es jedem Rad ermöglicht, sich unabhängig voneinander sowohl vertikal als auch horizontal zu bewegen. Der hohe Lenker des Geräts verspricht zusätzliche Stabilität, während die Geländereifen für Traktion im anspruchsvollen Gelände sorgen sollen. Durch den elektrischen Antrieb bewegt sich der EZRaider wesentlich leiser als benzinbetriebene Quads, was in taktischen Situationen von Vorteil sein kann.

Das E-Vehikel ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich, mit einer Leistung von 2,4 bis 18 kW und Batteriekapazitäten von 1,7 bis 3 kWh, wie electrek.co berichtet. Das größte Modell mit Allradantrieb soll so laut EZRaider bei einer Spitzengeschwindigkeit von 45 km/h auf eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern kommen. Seine Tragfähigkeit beträgt bis zu 200 Kilogramm, für den Transport von Ausrüstung oder etwa Verletzten steht ein speziell konstruierter Anhänger zur Verfügung.

Der EZRaider wurde bereits für den Einsatz bei anderen Militär- und Polizeieinheiten auf der ganzen Welt gekauft, darunter die US Special Forces, die niederländischen Streitkräfte sowie der israelische Grenzschutz. Zivile Modelle, die sich ähnlich den bekannten Segways für Gruppenreisen verwenden lassen, sind ebenfalls erhältlich. Der Einstiegspreis liegt bei 8500 Dollar, umgerechnet rund 7845 Euro.

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