Die Meistergruppe der Bundesliga kennen die Vorarlberger Vereine nur vom Hörensagen. Das ÖFB-Cupfinale ist in Lustenau ein Begriff, am Mittwoch will auch Altach dorthin. In den 100 Stunden zwischen Mittwochabend und Sonntagnachmittag können Jäger und Co. Ländle-Fußballgeschichte schreiben.
Yann Massomo sei Dank! Der späte Treffer des Altach-Franzosen gegen Rapid eröffnete nach dem Einzug ins Cuphalbfinale auch die Chance auf den Einzug in die Bundesliga-Meistergruppe. Wobei der letzte Auftritt im Grunddurchgang der Bundesliga bis Mittwoch nur eine zweitrangige Rolle spielt. Denn dann steht um 18 Uhr das erste Highlight an. „Am Montagvormittag haben wir den Matchplan für das Cupspiel in Salzburg ausgearbeitet“, berichtet Altachs Trainer Ognjen Zaric. Der sich in dieser Woche keine freie Minute gönnen wird, aber nach der Besprechung mit seinem Trainer-Staff weiß: „Wir haben einen klaren Plan und werden viel Energie auf den Platz bringen.“
Große Chance bei den Bullen
Dass Salzburg keine unbezwingbare Größe mehr ist, wissen die Rheindörfler seit den beiden Meisterschaftsduellen im Grunddurchgang. Dem 2:2 in Salzburg am 10. Spieltag folgte ein 1:1 zu Hause in der 15. Runde. Bei den Spielern ist der Fokus auf das morgige Spiel klar erkennbar. „Wir haben jetzt Salzburg vor der Brust, das ist jetzt das Wichtigste“, weiß der zum Leistungsträger gewordene Youngster Filip Milojevic. „Wir haben in Salzburg die große Chance, etwas Außergewöhnliches zu erreichen“, sagt Torhüter Dejan Stojanovic. Der aber auch schon an die Partie in Graz denkt: „Um in die Meistergruppe zu kommen, müssen wir alles am Platz lassen.“
Rheindörfler als Kilometerfresser
Für die Altacher stehen in dieser Woche viele Reisekilometer an. Heute geht es nach Salzburg, morgen Nacht wieder zurück ins Ländle. Die Anreise nach Graz erfolgt am Samstag. Derzeit sucht der Klub nach einer Möglichkeit, den Hinflug in die Steiermark per Flugzeug zu organisieren. Variante B ist die Anreise mit dem Bus.
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