16.01.2020 10:47 |

Große Unter­schiede

Kaffee auf Knopfdruck: Kaffeevollautomaten im Test

Cappuccino, Espresso, Caffè Latte - mit Kaffeevollautomaten haben Baristi auch daheim ein leichtes Spiel. Doch welche Maschine ist die beste? Das Testmagazin Konsument hat elf Vollautomaten überprüft, zehn davon bestanden mit „gut“, einer mit „durchschnittlich“.

Testsieger mit 72 von 100 möglichen Punkten wurde die Jura ENA 8. Sie kommt auf 999 Euro und liegt im Mittelfeld der Geräte mit Milchschaumautomatik, so die Arbeiterkammer Oberösterreich, die die Ergebnisse am Donnerstag veröffentlichte.

Große Unter­schiede bei Preis und Aus­stattung
Sparen können alle, die eine kompakte Maschine ohne Milchaufschäumer wählen. Rein auf die Basisfunktion bezogen ist der Preis kein Kriterium, denn selbst die vergleichsweise günstigen Maschinen von Severin (332 Euro) und Tchibo (249 Euro) brühen guten Espresso. Mittels Dampfdüse kann man das Milchschäumen bei Philips (400 Euro) und Caso (500 Euro) erledigen, was ein wenig Übung erfordert.

Die übrigen „guten“ Modelle (Melitta, De`Longhi, Saeco, Miele, Siemens) bieten eine Milchschaumautomatik und eine entsprechende Vielfalt an Kaffeearten wie Cappuccino, Latte Macchiato, etc. an. Der Komfort schlägt sich natürlich im Preis nieder: zwischen 865 Euro und 1299 Euro müssen dafür bezahlt werden.

Tägliche Reinigung
Worum man nicht herumkommt: die tägliche Reinigung. Leitungen und Schläuche spülen die Maschinen selbständig, doch um Tropfschalen, Tresterbehälter und - sofern vorhanden - das Milchsystem müssen sich die Nutzer kümmern. Regelmäßig (bei Melitta, Philips, Severin und Tchibo am besten wöchentlich) sollte man sich auch die Brühgruppe im Geräteinneren vornehmen. Nur der Testsieger und die am schlechtesten bewertete Maschinevon Krups lassen sich nicht öffnen, sondern haben Reinigungsprogramme.

Kaffeemehl im Gerät
Die Konsumentenschützer wollten es aber genau wissen: Für den Check ließen sie die beiden Geräte über Wochen hinweg brühen und brachen sie am Ende auf. Das Siegermodell war bis auf geringe Spuren sauber, bei der Krups-Kaffeemaschine fanden sich jedoch größere Mengen Kaffeemehl im Inneren - eine Schimmelbildung sei auf Dauer nicht ausgeschlossen, hieß es.

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