Erfolg für Fahnder

Geldschatz in Gulaschdosen

Niederösterreich
26.11.2019 10:59

Massiver Schlag gegen den Drogenhandel! Denn Suchtmittelfahnder schalteten einen 48-jährigen Großdealer aus. Im Zuge von Hausdurchsuchungen in Niederösterreich und Wien konnten die Beamten einen kriminell erworbenen Geldschatz von 250.000 Euro sicherstellen - in Gulasch- und Nudelsuppendosen versteckt.

Schon seit Längerem hatten die Suchtmittelbeamten des Landeskriminalamts in Wien den Mann im Visier. Als der Österreicher wieder einmal Kokain im Wert von knapp 7500 Euro verkaufte, schlugen die Ermittler schließlich blitzschnell und ohne lange zu fackeln zu. Das brachte dann aber erst einen richtig großen Stein ins Rollen. Denn es folgten mithilfe von „Kommissaren auf vier Pfoten“ Hausdurchsuchungen in den „Bunkern“ des Verdächtigen in Ebergassing im Bezirk Bruck an der Leitha sowie in Wien-Favoriten. Für die Kriminalisten ein echter Jackpot: Denn, fein säuberlich gebündelt, waren 250.000 Euro - 100-, 200- und 500-Euro-Scheine - in vorher freilich ausgewaschenen Gulasch- sowie Nudelsuppendosen verborgen.

Verdächtiger hortete auch verbotene Munition
Außerdem brachten die Durchsuchungen mit Polizeihunden vier illegale Faustfeuerwaffen mit in Österreich verbotener Munition zutage. Dabei handelt es sich um berüchtigte Hohlspitz-Geschosse, die furchtbare Wunden im Körper der Opfer verursachen. Logisch also, dass über den Verdächtigen auch gleich ein vorläufiges Waffenverbot verhängt wurde. Bei den Kunden des Verhafteten, der in allen Verhören bisher noch eisern schweigt, beginnt nun wohl das große Zittern. Denn 50 Abnehmer sind den Ermittlern bereits jetzt bekannt. Das dürfte jedoch vorerst nur die sprichwörtliche Spitze des Eisberges sein ...

Mark Perry, Kronen Zeitung

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