Die Stadt Krems erhält bald neben dem Landesklinikum ein zweites Spital: Im Stadtteil Hollenburg wird im Juli der Spatenstich für eine private Klinik für psychiatrische Rehabilitation erfolgen. Auf 8.800 Quadratmetern Nutzfläche sind 120 Betten, ein 17-Suiten-Gesundheitshotel sowie eine Tagesklinik geplant. Im Herbst 2011 soll der Bau fertiggestellt sein. Die Kosten für die sechswöchigen Therapien werden von der Pensionsversicherungsanstalt übernommen, so die Stadt Krems am Dienstag.
Der Bau, der unter privater Trägerschaft der Sanlas-Holding von Eigentümer Günter Nebel errichtet wird, soll rund 15 Millionen Euro kosten und wird ohne öffentliche Förderungen errichtet. 70 Arbeitsplätze werden dadurch geschaffen.
Psychiatrische Reha-Kliniken seien vor allem für Leute gedacht, die unter depressiven oder psychosomatischen Erkrankungen, Angststörungen und Belastungsproblemen wie Burn-out leiden, hieß es in der Aussendung. Mit der Klinik in Hollenburg sei der Versorgungsauftrag in diesem Bereich laut aktuellem Reha-Plan für die Region Ost voll erfüllt, meinte der Projektkoordinator der Sanlas-Holding.
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