13.09.2019 14:20 |

Gebiete nachgebaut

So sähe „World of Warcraft“ in Optik von heute aus

Die Rückkehr des Online-Rollenspielklassikers „World of Warcraft“ in der 15 Jahre alten Ur-Version ist für Entwickler Blizzard ein voller Erfolg - obwohl das Kult-Game trotz verbesserter Beleuchtung und höherer Objektdichte heute optisch alles andere als zeitgemäß ist. Wie schön „World of Warcraft“ wäre, wenn man es in heutiger Grafik gestalten würde, führt ein junger Däne vor. Er hat einige „WoW“-Gebiete in der Unreal Engine 4 nachgebaut.

Im Gespräch mit dem Gaming-Portal Spieletipps.de erklärt Web-Designer Daniel von Luchau, wie es zu dem Projekt kam: „Ich liebe das WoW-Universum einfach und habe mir, wie vermutlich viele andere Spieler, immer vorgestellt, wie es wäre, dort zu leben. Das ist meine Motivation.“

Grundrisse gezeichnet und mit Leben erfüllt
Von Luchau startete für sein Projekt immer wieder das klassische „World of Warcraft“ und zeichnete nach und nach die Grundrisse von Gebieten wie der Menschenhauptstadt Stormwind auf. Die übertrug er in die Unreal-Engine-4 und versah sie mit zeitgemäßen Texturen, Vegetation und allem, was man heute von einem grafisch opulenten Computerspiel erwarten würde.

Gut 200 Stunden steckte der junge Mann in den letzten Jahren in seine Interpretation von „World of Warcraft“ und der Menschenstadt in der Unreal Engine 4. Außerdem baute er mit großem Zeitaufwand weitere Gegenden aus „World of Warcraft“ nach - etwa das Menschengebiet Westfall.

Fans wollen, dass Blizzard von Luchau anheuert
Den „World of Warcraft“-Fans gefällt’s - auch, wenn viele von ihnen meinen, dass gerade die altbackene Grafik den Charme des MMOs ausmache. Manch einer fordert trotzdem von Blizzard, Daniel von Luchau ins „World of Warcraft“-Team aufzunehmen.

Der aber winkt ab. „Ich glaube, die denken alle, dass ich diese Assets selbst gemacht habe, obwohl ich in jedem Video ganz deutlich sage, woher ich die Sachen habe und deren Macher auch verlinke. Komplimente sind immer toll, aber die haben die eigentlichen Asset-Urheber verdient - und wenn, dann sollten auch die von Blizzard eingestellt werden, nicht ich.“

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