07.09.2019 15:00 |

Zweitherz mit 6 Gängen

Hyundai Kona Hybrid hat anderen etwas voraus

Hyundai bringt das erfolgreiche B-Segment-SUV Kona mit Vollhybridantrieb. Das Paket aus Vierzylinder-Saug-Benziner und Elektromoto wird bisher im Hyundai Ioniq Hybrid sowie im Kia Niro eingesetzt. Auch zum Kona passt es sehr gut.

Spätestens seit es den Kona gibt, wird die Marke Hyundai anders wahrgenommen - der Kleine wirkt richtig cool und spritzig. Mittlerweile ist er nicht nur als Benziner und Diesel, sondern auch als sehr gelungene Elektro-Version im Einsatz.

Nun kommt der Vollhybrid (bekannt aus Hyundai Ioniq und Kia Niro) dazu, eine Antriebsart, die man sonst vor allem von Toyota kennt. Großer Vorteil bei Hyundai: Statt des stufenlosen CVT kommt ein tadelloses Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe zum Einsatz. So fährt man ganz entspannt, der Motor bleibt akustisch jederzeit angenehm zurückhaltend und bietet mehr Schub, als man zu hören glaubt. Im Stadtverkehr schiebt der 44-PS-E-Motor immer wieder auch alleine an, was dem Verbrauch zugutekommt, da die Energie im 1,56 kWh starken Akku (unter der Rückbank) ausschließlich aus Bremsenergie-Rückgewinnung stammt.

Arbeiten beide Herzen im Gleichschlag, reichen die insgesamt 141 PS bzw. 265 Nm, um den 1,3-Tonner in gut elf Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen. Wer es eilig hat (oder überholen will), kann den Sportmodus aktivieren. Allerdings geht dem Hybrid-Hyundai bereits bei 160 km/h die Luft aus.

Der Verbrauch pendelte sich bei ersten Testfahrten mit etwas Stadtverkehr, Stau und Schnellstraße bei passablen 4,9 Liter auf 100 Kilometer ein. Das Fahrwerk ist straff, die Lenkung direkt und leichtgängig, Komfort ist vorhanden.

Mit dem großen Zentral-Display (ab Ausstattung Level 3 Plus) kommt ein Navi mit Öko-Fahrassistent und Echtzeit-Verkehrsinformationen, außerdem das Vernetzungs-System Bluelink, mit dessen App man viele Fahrzeugfunktionen steuern kann.

Der Verbrauch liegt auf dem Niveau des vergleichbaren Diesel, der Preis leicht darüber: ab 27.990 Euro.

Warum?
Stimmiges Gesamtpaket
Vernünftiges Getriebe

Warum nicht?
Etwas billig wirkender Innenraum

Oder vielleicht ...
... Kia Niro, Toyota C-HR

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl
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