"Die Schultz-Gruppe hat die Kraft, das Skigebiet St. Jakob wieder erfolgreich zu machen", sagt Schultz. Um wieviel der Umsatz steigen muss, um ein Geschäft machen zu können, kann er noch nicht sagen. "Aber wir sind dabei, die Nächtigungen zu steigern. Wir setzten mit unserem Incoming-Büro bereits viele Akzente. So kann jeder im Tal mitprofitieren", hält er fest. Als erstes möchte er in den Speicherteich investieren. Die Höhe der Investitionssumme steht noch nicht fest.
TVB um Zusammenarbeit besorgt
Dass nun keine "Osttirol-Lösung" zustande kam, sorgt den TVB-Chef Franz Theurl noch immer. Zudem lässt den Osttirol-Werber weiter das Gefühl nicht los, dass hinter dem Konkurs eine Strategie stecken müsse. Er hofft, dass Schultz seine Vormachtstellung nicht ausnützt. "Ich befürchte ja, dass wir bei der Angebotsgestaltung im Winter und bei Marketingkooperationen ins Hintertreffen geraten könnten. Es liegt jetzt an Schultz, diese Zweifel aus der Welt zu schaffen und mit uns konstruktiv zusammenzuarbeiten. Wir sind dafür bereit." Schultz kontert: "Ich arbeite mit jedem zusammen, sofern es nur fair abläuft."
von Martina Holzer, Tiroler Krone
Symbolbild
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