27.08.2019 06:00 |

Greenpeace-Aktion

Aktivisten entzünden in der Wiener City Erdball

Mit einer drei Meter großen brennenden Erdkugel hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace Montagabend auf dem Wiener Stephansplatz auf die verheerende Klimabilanz in diesem Sommer aufmerksam gemacht. Demnach sei Österreich besonders betroffen, eine wirksame Klimapolitik wird gefordert.

„Unsere Erde brennt: Das spüren wir hier in Österreich, wo wir an Hitze und Dürre leiden. Und wir sehen es an den Waldbränden in Russland oder jetzt im Amazonas-Regenwald, der in Flammen steht. Wir müssen die Klimakrise mit allen Kräften bekämpfen. Denn wenn wir das Feuer jetzt nicht löschen, bekommen wir es nicht mehr in den Griff“, warnt Greenpeace-Kampagnendirektorin Sophie Lampl.

Forderung nach wirksamer Klimapolitik
Im Herzen der Bundeshauptstadt ging Montagabend der Planet sinnbildlich in Flammen auf - vor den Augen zahlreicher Passanten entzündeten Aktivisten auf dem Stephansplatz ein Modell der Weltkugel. Parallel zu der spektakulären Aktion fordert Greenpeace im Vorfeld der Nationalratswahl eine wirksame Klimapolitik.

Besonders dramatisch fiel 2019 die internationale Bilanz zu Waldbränden aus: ob in Europa (Griechenland, Spanien, Frankreich) oder in Russland, wo fast fünf Millionen Hektar Wald zerstört wurden - eine Fläche größer als die Schweiz. Und im Amazonas schlagen seit Anfang des Jahres über 72.000 Feuer große Schneisen in die grüne Lunge des Planeten.

Kronen Zeitung

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