12.08.2019 14:43 |

Um anderthalb Jahre

„Probleme“am Motor: AMG Project One verschoben

Vor allem in Hinblick auf seine Antriebstechnik ist der AMG Project One ein schwieriges Auto. Die Beherrschung der komplexen Technik sorgt für mehr Probleme als erwartet - und sorgt für ein „Bitte Warten!“ an die Kunden.

Noch im vergangenen Herbst hat Mercedes angekündigt, 2019 erste Exemplare seines über 1000 PS starken Hypercars AMG Project One an Kunden ausliefern zu wollen. Entsprechend war zu erwarten, dass das Prestige-Projekt im September 2019 in der finalen Version auf der IAA seine Premiere feiert. Doch ein Messeauftritt des Renners ist nicht vorgesehen. Die Auslieferung wird sich nach Herstellerangaben bis Anfang 2021 verzögern.

Wer auf der IAA 2017 den hochkomplexen Antriebsstrang des AMG-Boliden in Augenschein genommen hat, dürfte wenig überrascht sein über diese Nachricht. Allerdings ist wohl nicht das Zusammenspiel der zahlreichen Antriebskomponenten, als vielmehr der 1,6-Liter-Formel-1-Motor das Problem.

Es ist schlichtweg hochkompliziert, die für den Einsatz im Rennsport entwickelte Maschine für den Straßeneinsatz zurechtzubasteln. Das fängt beim Kaltstartverhalten bei sehr niedrigen Temperaturen an und reicht bis zu Geräusch- und Vibrationsthemen, heißt es seitens Mercedes. Schließlich will man weder an den Leistungsdaten noch an Zuverlässigkeit und einem Mindestmaß an Komfort Abstriche machen.

Alle 275 geplanten Exemplare des Project One waren übrigens schon 2018 für einen siebenstelligen Betrag ausverkauft. Die Kunden müssen sich wohl jetzt noch ein wenig in Geduld üben.

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