Im Rennen waren zuletzt der dänische Falck-Konzern, das Tiroler Rettungsbündnis unter der Führung des Roten Kreuzes und die Münchner "MKT". Sie sollen nun ein modifiziertes Angebot legen.
Das bisherige Ausschreibungsverfahren zum Rettungsgesetz war von der Tiroler Opposition scharf kritisiert worden. Vertreter dieser Parteien fürchteten unter anderem um die Leistungen der Freiwilligen. Außerdem lag die Höhe der Angebote bis zu 86 Millionen Euro pro Jahr weit über den ursprünglichen Erwartungen. Das Land rechnete ursprünglich mit etwa 27 Millionen Euro pro Jahr.
"Frontalcrash beim Rettungswesen verursacht"
"Platter, Tilg und Co. haben einen Frontalcrash beim Rettungswesen verursacht. Mit der Neuausschreibung des Rettungsdienstes bestätigen sie unsere Kritik voll und ganz. ÖVP und SPÖ haben für einen immensen Schaden gesorgt, sie haben die Betroffenen und die Bevölkerung verunsichert und den Ruf der Rettungsorganisationen beschädigt, indem sie sie als geldgierige Abcasher hingestellt haben. Sie haben tausende Freiwillige vor den Kopf gestoßen", so Fritz-Klubobmann Bernhard Ernst am Donnerstag.
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